18.11.2019

Ort:Landkreis Dahme-Spreewald

„Interkulturell kompetent in der Verwaltung: Umgang mit Konflikten und Kommunikation in ´interkulturellen Überschneidungssituationen´“

Wenn unter interkultureller Kompetenz verstanden wird, „sich der eigenen, auch kulturell bedingten Denk- und Lebensweise bewusst zu sein, [so] dass man andere, auch kulturell bedingte Denk- und Lebensweisen erkennen, respektieren und mit ihnen ohne zu diskriminieren umgehen kann“, sowie „Handlungsfähigkeit in kulturellen Überschneidungssituationen und auf der Basis der Anerkennung von Vielfalt als Normalität“ (nach: Facharbeitskreis Interkulturelle Öffnung im Netzwerk „Integration durch Qualifizierung“ 2010): Was bedeutet das konkret für Handeln und Kommunikation als Verwaltungs-Mitarbeiter*innen in „interkulturellen Überschneidungssituationen“ im Arbeitsalltag – auch und gerade bei Irritationen oder Konflikten?

Bei dieser ganztägigen Fortbildung geht es um die Dynamik von und Irritationen in „interkulturellen Begegnungen“ sowie um Möglichkeiten, konstruktiv mit Konflikten etwa zwischen Verwaltungsmitarbeiter*innen und zugewanderten bzw. geflüchteten Kund*innen umzugehen. Nach einführenden Überlegungen dazu, was „Kultur“ eigentlich aus- und zwischenmenschliche Begegnungen zu „interkulturellen“ macht, zum Einfluss unserer kulturellen Prägungen auf das Verhalten von Menschen sowie zu Dynamiken in „interkulturellen Überschneidungssituationen“ werden konkrete Situationen – gerne aus dem Arbeitsalltag Teilnehmender – näher betrachtet:

- Worum geht es eigentlich für die Beteiligten in konkreten Konflikten?

- Was für (sprachliche und/oder „interkulturelle“) Kommunikationsstörungen und welche anderen Einflussfaktoren können den Umgang der Beteiligten miteinander belasten?

- Welche Verhaltensweisen können eher eskalierend wirken? Welche Handlungsmöglichkeiten gibt es im Sinne einer Deeskalation bzw. einer konstruktiven Konfliktaustragung, die für alle Beteiligten positiv ist?

Es werden unterschiedliche Methoden wie Kurzvorträge, Plenumsgespräch und Kleingruppenarbeit, Arbeit an Fallbeispielen und praxisbezogene Übungen eingesetzt.
 

Zielgruppe:      Mitarbeiter*innen der Kreisverwaltung LDS

Veranstalter:   RAA Brandenburg

Referent:         Rainer Spangenberg, RAA Brandenburg, Niederlassung Trebbin

Anmeldung:    Da es sich um ein einrichtungsinternes Angebot handelt, ist eine individuelle Anmeldung nicht möglich.

Wenn Sie Interesse an einer ähnlichen Veranstaltung für Ihre Einrichtung haben, wenden Sie sich bitte an:

Rainer Spangenberg, RAA Trebbin

Tel.: 01520 1405303

E-Mail: r.spangenberg@raa-brandenburg.de


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