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Donnerstag, 6. Dezember 2018

Regionalkonferenz der Schulamtsregion Frankfurt (Oder)

„Griffbereit, Rucksack KiTa & Rucksack Schule. Programme zur Sprach- und Familienbildung“

Am 27.11.2018 trafen sich rund 50 Akteure aus Schulen, Horten, Kitas, Verwaltung und Bildungsträgern zur Regionalkonferenz der Schulamtsregion Frankfurt (Oder) in der Schule mit dem sonderpäd. Förderschwerpunkt „Lernen“, Erich Kästner in Fürstenwalde/ Spree. Thema der Konferenz waren die Sprach- und Familienbildungsprogramme „Griffbereit“, „Rucksack KiTa“ und „Rucksack Schule“, die sich an Eltern von Kindern im Alter von 1. – 6. Jahren. Die Rucksack-Programme zielen zudem auf die interkulturelle Öffnung der Bildungsinstitutionen. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Projekts „Brandenburger Bildungspartnerschaften in der Migrationsgesellschaft- BraBiM 2“ statt. Gastgeber*innen waren die RAA Brandenburg mit ihrer pädagogischen Werkstatt des Ein Quadratkilometer Bildung in Fürstenwalde. 

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Freitag, 30. November 2018

Freiwillig, selbstbestimmt, bewusst, couragiert: 20 Jahre „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ im Landtag

Bild der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Landestreffens Schule ohne Rassismus Schule mit Courage im Landtag

©Stefan Gloede/Landtag Brandenburg

Diese jungen Menschen sind eigentlich schon alte Hasen: Eine Prenzlauer Grundschule und zwei Gymnasien aus Treuenbrietzen und Oranienburg gehörten 2001/2002 zu den ersten Schulen ohne Rassismus in Brandenburg – und auch am 19.11.2018 zu den Teilnehmer*innen beim 20. Jubiläum des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ im Landtag. Von den heute 80 Schulen im Brandenburger Netzwerk waren 110 Jugendliche und 40 Lehrkräfte aus 40 Schulen angereist, um sich über Strategien gegen Antisemitismus in Klassenräumen, Hassreden im Netz und Möglichkeiten, Gutes zu tun und darüber zu schreiben, auszutauschen.

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Dienstag, 20. November 2018

Stellenausschreibung

Die Regionalen Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie Brandenburg (RAA Brandenburg) suchen zum 1. Januar 2019 eine/n Projektmitarbeiter/in (32 Wochenstunden) in der Pädagogischen Werkstatt Fürstenwalde für das Projekt EmPa³.

Aufgabenbeschreibung

Im Rahmen eines durch das Bundesprogramm Demokratie Leben!, das Handlungskonzept Tolerantes Brandenburg und die Stadt Fürstenwalde/Spree geförderten Projekts „EmPa3 - Empowerment und Partizipation in Fürstenwalde/Spree“ sollen durch aufsuchende Arbeit und Konfliktbearbeitung in (Bildungs-) Einrichtungen und an Brennpunkten Konflikte gelöst werden. Gemeinsam mit der Migrant*innenselbstorganisation „Al Tariq – gemeinsam in Fürstenwalde e.V.“ soll dabei auf ein respektvolles und gleichberechtigtes Zusammenleben in der deutschen Einwanderungsgesellschaft hingewirkt werden, indem die aktive Antidiskriminierungsarbeit, das Empowerment von Marginalisierten und die demokratische Konfliktbearbeitung in den Fokus der Projektarbeit gestellt werden. Weitere Themenfelder sind die Unterstützung der Vereinsarbeit von Al Tariq und seiner verschiedenen Aktivitäten (u.a. Sonntagsschule, Organisation von Veranstaltungen), die Unterstützung des Vereins in der Kommune (z.B. Integrationsnetzwerk) mit dem Ziel, den Verein als Partner in der Zivilgesellschaft zu etablieren.

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Sonntag, 18. November 2018

Nachruf auf Christian Petry

Am 12.11.2018 verstarb Christian Petry, der langjährige Geschäftsführer der Freudenberg Stiftung. Christian Petry war einer der Erfinder des Konzepts der RAA in Deutschland schon in den frühen 80er Jahren und schuf gemeinsam mit der damaligen Ausländerbeauftragten des Landes Brandenburg, Almuth Berger, und anderen die Grundlagen für die Entwicklung der RAA in Brandenburg. Christian Petry und mit ihm die Freudenberg Stiftung waren über die 26 Jahre unserer Arbeit an sehr vielen Einrichtungen, Programmen und Projekten, die für unsere Arbeit wichtig waren und wichtig sind. Ich möchte nur an das 10-jährige Forschungsprojekt zur "Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit" der Uni Bielefeld und den Rat für Migration erinnern, mit dem er eines seiner Ziele erfolgreich verfolgt hat, Wissenschaft und Praxis in einen fruchtbaren Dialog zu führen, der Folgen für beide Seiten hat.  

Wir verlieren mit Christian Petry einen im besten Sinne des Wortes kritischen Begleiter unserer Arbeit und ich bin dankbar für die vielen Gespräche, die eines nie waren: vertane Zeit.

Traurig und dankbar.

Alfred Roos

 

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