Dienstag, 5. März 2019

Qualifizierung - Mediative Konfliktbearbeitung im interkulturellen Raum

Für Vertrauenspersonen und Akteur*innen im Arbeitsfeld der Integration in Fürstenwalde/Spree

Das Projekt EmPa3- Emanzipation und Partizipation in Fürstenwalde/Spree  bietet eine 6-modulige Qualifizierung zur mediativen Konfliktbearbeitung im interkulturellen Raum in Fürstenwalde an. 

Ausgangslage

In Fürstenwalde treffen viele Gruppierungen aufeinander, was nicht nur zu sprachlichen, sondern auch zu kulturellen Verständnisbarrieren führt. Diese verstärken sich in Konfliktsituationen weiter, da die Emotionalität auf Bereitschaft, Geduld und Empathiefähigkeit einwirkt. An dieser Stelle können oftmals auch offizielle Schlichtungsangebote nicht angenommen werden, da diese als einseitig emp-funden werden. Vertrauen besteht zu Menschen, nicht zu Institutionen. Die Grundidee hinter dieser Ausbildung ist es daher, Vertrauensträger verschiedener Gruppen zusammenzubringen und ihnen einen belastbaren Grundschatz an Konfliktbearbeitungsansätzen zu vermitteln. Neben der inhaltli-chen Ausrichtung geht es zudem um die Reflexion der eigenen Haltungen und um die Erschaffung ei-nes stabilen und friedensorientierten interkulturellen Netzwerkes, das sich als Gemeinschaft versteht und gemeinsam in der Stadt wirkt.


Zielgruppen der Qualifizierung
In Ihren Organisationen und Gemeinschaften gibt es Personen, die Vertrauenspersonen sind, an die sich die Menschen wenden bzw. wen sie einander empfehlen. Konfliktbearbeitung ist immer Vertrauenssache, noch mehr in einem Land, in dem ich als Zugewanderte/r noch nicht orientiert bin und/oder einer Kultur angehöre, in der Ehre in der Konfliktbearbeitung eine große Rolle spielt. Für die Qualifizierung suchen wir diese Vertrauenspersonen!
Es wird eine Gruppenstärke von 16 Teilnehmenden angestrebt. Diese setzt sich zusammen aus Ver-trauenspersonen und Akteuren im Arbeitsfeld der Integration in Fürstenwalde. Es wird eine sehr heterogene Gruppe werden, denn Personen mit den unterschiedlichsten Backgrounds sollen als Teil-nehmende gewonnen werden (hauptamtliche Akteure, ehrenamtliche Akteure, unterschiedliche Herkunftsländer, unterschiedliche Qualifikation, unterschiedliches Alter, unterschiedliches Geschlecht).

Umsetzung
Während der gesamten Ausbildung hat die Ausbilderin Johanna Eichstädt die Gesamtverantwortung für die inhaltliche Ausgestaltung und Umsetzung der Seminare und der Trainings. Für die Trainings werden zusätzlich Trainer*innen gewonnen. Bei allen Modulen arbeiten sowohl die Ausbilderin als auch ein Trainer als Tandem.
Zwischen den Modulen werden für die Teilnehmenden viermal Supervision/Coaching angeboten. Hierzu wird ein Coach die Gruppe zusätzlich begleiten.

Dauer der Ausbildung
6 Module – jeweils 1,5 Tage
freitags 0,75 Tag, 10:00 Uhr bis 16:30 Uhr,
samstags 0,75 Tag, 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Termine
Der Einführungsworkshop zu den Inhalten und Rahmenbedingungen der Ausbildung findet am Freitag, den 03.05.2019, in der Zeit von 14.30 Uhr bis 16.00 Uhr statt.

Weitere Termine: 
17.05./18.05.2019
14.06./15.06.2019
16.08./17.08.2019
06.09./07.09.2019
27.09./28.09.2019
25.10./26.10.2019


Die Ausbildung wird im Rahmen des Projektes EmPa³ durch das Bundesprogramm Demokratie leben! gefördert und ist für die Teilnehmenden kostenfrei.


Veranstaltungsort ist die Pädagogische Werkstatt, Dr. Wilhelm-Külz-Str. 66, 15517 Fürstenwalde Spree.
Interessierte melden sich bitte:
Pädagogische Werkstatt
Birgit Krüger
Dr.-Wilhelm-Külz-Str. 66
15517 Fürstenwalde/Spree
Tel. +49 3361 551 2 551
b.krueger@raa-brandenburg.de

Die Ausschreibung im pdf-Format finden Sie hier

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier

LOgoleiste EmPa3

 


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