Antisemitismus beschäftigt unsere Gesellschaft: Die Hemmschwelle für juden- und israelfeindliche Äußerungen sinkt und verbale und körperliche Angriffe uf Juden*Jüdinnen in Deutschland nehmen zu. Antisemitische Vorurteile und stereotype Denkmuster finden Widerall quer durch alle Schichten der Gesellschaft. Dies drückt sich in multiplexen Aktionen und Reaktionen aus: Die Handlungen reichen vom judenfeindlichen Argument, das bewusst oder unbewusst auf historische und zum Teil langlebige Stereotype zurückgreift, bis hin zum gewalttätigen Handeln gegen als jüdisch gelesene Menschen und Institutionen. Dem gegenzusteuern ist dringend geboten.
Die Vertiefungsmodule vermitteln interessierten Lehrer*innen und anderen Multiplikator*innen Grundlagen und Hintergrundwissen zu modernen Erscheinungsformen des Antisemitismus. Zudem werden Methoden und pädagogische Interventionsstrategien aufgezeigt, um Judenfeindschaft wirksamer entgegenzutreten. Die Module vertiefen Fragen aus der Fachkonferenz zu Antisemitismus „Fakten, Mythen, Israel-Bashing. Herausforderungen in der Bildungsarbeit (in Branden-burg)“ auf methodischer Ebene – die vorherige Teilnahme daran wird empfohlen, ist aber keine Voraussetzung.
Modul I: 18.05. – 19.05.2026 Antisemitismus auf Umwegen: Erinnerungsabwehr und Israelbezogener Antisemitismus
Modul II: 09.11. – 10.11.2026 Corona, Börse, Welteliten: Antisemitische Verschwörungsideologien
Die Module können einzeln oder „im Paket“ angemeldet werden.
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