Unterrichtseinheit: Wie weit ist Sansibar?

"Für mich war neu, dass Sansibar so viele Facetten hat."

 
"Für mich war neu, dass es auf einer so kleinen Insel so viel Wissenswertes und so viele spannende Dinge zu erfahren gibt."
 
(Zitate von SchülerInnen einer 9. Und 10. Klasse nach einem Projekttag in Potsdam)
 
Durch unsere Projektaktivitäten in den verschiedenen Dörfern lernen wir hauptsächlich Menschen kennen, viele Menschen, die natürlich ganz unterschiedlich sind. Auf der Insel leben ungefähr 600.000 Menschen und es wäre vermessen, den typischen Sansibari beschreiben zu wollen. Oft nutzen didaktische Materialien die Biografie eines "typischen" Vertreters des Landes oder im Falle Afrikas gar eines ganzen Kontinents. In der Regel ist das der kleine Junge in einem afrikanischen Dorf, der in einer Lehmhütte lebt, nicht zur Schule gehen kann, aber gern will, und der den Tag über Ziegen hütet. Diesen Jungen gibt es ganz sicher irgendwo, aber die Darstellung dieser einzelnen Biografie führt bei Kindern dazu, dass bereits vorhandene Klischees verstärkt werden. Klischees, die sich seit Hunderten von Jahren hartnäckig durch alle Bevölkerungsschichten halten und die mit dafür verantwortlich sind, dass eigenständige Entwicklung auf dem afrikanischen Kontinent so schwer ist.
 
Mit unserem Material wollen wir Klischees aufbrechen und zeigen, wie vielfältig schon eine relativ kleine Insel, wie Sansibar ist. An der Insel Sansibar wird exemplarisch der differenzierte Blick auf fremde Kulturen geschult. Die von uns entworfenen Unterrichtsmaterialien sind übersichtlich und kompakt. Sie enthalten Tafeln zur Geschichte, Einblicke in sansibarische Alltagskultur (Kochen, Spielen, Sprache, Mode, Musik, Henna), Bilder mit Hintergrundinformationen, Vertiefungsmappen zu verschiedenen Themen (z.B. Politik und Kunst, Wirtschaft und Tourismus, Bildung und Berufe, Religion und Gender), eine Musik-CD und in der Lehrermappe Anleitungen und Ideen für Projekttage und den Regelunterricht. Das Kernstück des Materials ist ein Klassensatz authentischer biographischer Geschichten von Menschen in Sansibar.
 
"Für mich war neu, dass Afrika so moderne Musik zu bieten hat."
 
So lernen die SchülerInnen z.B. Ali Ahmad Khamis kennen, einen 20jährigen Jugendlichen, der sich sein Geld in Sansibar als DJ Cool Para und Swahili-Rapper verdient. Oder sie versetzen sich in die Lage von Mwarabu Suleiman, Journalistin, die sich als emanzipierte alleinstehende Frau in einer Männerwelt durchsetzt. Sie diskutieren mit Imam Haji Simai, dem Leiter einer Koranschule, der die Deutschen um den Verlust ihrer moralischen Werte bemitleidet und mit Fadhila Omar Fakih, der Lehrerin, die beklagt, dass die Klassen zu groß sind, zu wenig Unterrichtsmaterial vorhanden ist und ihre Schüler ungenügend auf ihr Leben vorbereitet werden. 
 
Mein Name ist Mwanacha Haji. Ich komme aus Uroa ... .In Sansibar ist es üblich, dass die Frau nach der Hochzeit zu ihrem Mann zieht. Sie muss ihre Familie verlassen. Als Entschädigung für die verloren gegangene Arbeitskraft muss der Bräutigam einen bestimmten Betrag an die Familie der Braut zahlen. Dieser "Brautpreis" wird vorher vereinbart. Das ist Tradition. Selbst wenn die Frau ein eigenes Haus hätte, würde der Mann niemals dort einziehen, nicht einmal, wenn er kein eigenes Haus hat und noch bei seinen Eltern lebt. Ich glaube das ist so, weil die Männer sich nicht unterordnen wollen, sie denken, sie würden schlechter behandelt, wenn sie im Haus der Frau leben. Es würde wahrscheinlich ihr "Überlegenheitsgefühl" schwächen.
 
Mwanacha im Seetang
 
Mwanacha im Seetang
Als ich elf Jahre alt war, musste ich heiraten, wie es die Tradition bestimmte. Ich gehorchte meinen Eltern und folgte deren Wünschen, wie es in meiner Kultur üblich war. ... Ich war ein Opfer dieser Tradition und akzeptierte widerwillig die Heirat mit einem 31jährigen Mann, konnte aber nichts anderes tun als jedes Mal weinen, wenn ich meinen Ehemann sah. ... Meine Eltern entschieden sich für diesen Mann, da unsere Familie verwandtschaftliche Beziehungen zu der Familie meines Mannes hatte. Mein Ehemann war der Sohn meines Onkels, und wie es in der afrikanischen Kultur üblich ist, hatte er alle Rechte und Privilegien, mich zu heiraten – auch ohne meine Einwilligung. Diese Tradition soll dazu beitragen, dass die erweiterten Verwandtschaftsbeziehungen erhalten und gestärkt werden.
 
.... Heute ist es anders. Heute dürfen sich die Kinder ihre Freunde und auch Ehepartner aussuchen. Meine Eltern wurden meiner Beschwerden bald überdrüssig, und sie ignorierten auch meinen Wunsch, mit der Schulbildung fortzufahren. Ich wollte nicht heiraten, weil ich unbedingt weiter zur Schule gehen wollte ... ich war immer unter den zehn besten Schülern in meiner Klassenstufe.
 
Ich bin jetzt ungefähr 49 Jahre alt. Ich weiß es nicht so genau, denn ich kam wie fast alle anderen Babys in Sansibar zu Hause auf die Welt. Es gibt keine Geburtsurkunde und meine Eltern haben sich mein Geburtsjahr nicht gemerkt. Ich komme auf mein Alter, da ich schon eine erwachsene Frau war, als 1964 hier auf Sansibar die Revolution stattfand. Als erwachsen gelten Mädchen ab einem Alter von 14 Jahren. Ich habe selbst acht Kinder geboren, fünf Jungen und drei Mädchen. Sie wachsen alle in meinem Heimatdorf Uroa auf. Eine Tochter baut auch Seetang an, ein Kind geht noch in die Schule und zwei meiner Kinder sind hier in Pwani Mchangani verheiratet.
 
Ich lebe vom Seetanganbau. Ich besitze zwei Morgen Anbaufläche für Seetang auf dem Meer. Alle drei Wochen ernte ich ungefähr 200 kg Seetang. ... Da das Geld vom Anbau des Seetangs trotzdem nicht ausreicht, habe ich noch einen kleinen Garten, in dem ich Bananen, Mais und Maniok für den persönlichen Bedarf anbaue.
Aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen setze ich mich aktiv für die Rechte der Frauen ein. Ich hasse das System, in dem man die Mädchen mit Männern, die sie weder kennen noch lieben, verheiraten darf. Ich habe hier im Dorf eine Frauenkooperative mit gegründet, deren Vorsitzende ich jetzt bin. Unsere Kooperative beschäftigt sich mit Seetanganbau, dem Züchten einiger Bäume. Wir haben mehrere eigene Kooperativhäuser, in denen wir Gäste beherbergen, dazu gehört ein Laden und dort können wir uns zu verschiedenen Aktivitäten treffen. Ich habe nichts für Männer übrig, die ihren Frauen nicht den Freiraum geben, in eine Frauenkooperative einzutreten.
 
Durch die Arbeit in der Kooperative haben wir Frauen die Möglichkeit, unabhängig von unseren Männern zu Geld zu kommen. In anderen afrikanischen Kulturen hat der Ehemann die vollständige Verantwortung für seine Frau und die Kinder, aber hier im Dorf kann man beobachten, dass die Frauen die Verantwortung für die ganze Familie selbst tragen müssen. Die Männer gehen fischen, die Erträge sind sehr von der Jahreszeit abhängig. Wenn keine Saison für die Fischerei ist, bleiben die Männer zu Hause und erwarten, dass man sie bedient. Die See hat nicht mehr viel Fisch zu bieten. Deshalb wird es für die Fischer immer schwieriger, aber sie wollen auch nicht im Seetanganbau arbeiten, obwohl das eine noch ausbaufähige Einnahmequelle ist. Die Jugend hat keine Arbeit. Während der Hochsaison im Tourismus verkaufen die Jugendlichen Muscheln an die Urlauber. Manchmal arbeiten sie als Touristenführer. Auch sie wollen nicht Seetang anbauen. Es gibt hier nur zwei Männer, die sich mit Seetang beschäftigen. Die meisten Männer unterstützen uns auch nicht, wenn es um die Kooperativen geht, auch wenn es ihnen genauso zu Gute kommt, denn wenn die Frau Geld verdient, geht es ja der ganzen Familie besser. Als wir die Gebäude der Kooperativen bauten, waren die Männer nicht zur Stelle, um uns unter die Arme zu greifen, aber nachdem die Häuser standen, kamen sie zum Essen.
 
"Mich hat besonders interessiert, wie der Alltag der Jugendlichen aussieht und ob sie ähnliche Karrierechancen haben wie wir."
 
Für jede der 32 Biografien haben wir einen Fragekatalog entwickelt, der verschiedene Aspekte näher beleuchtet und unterschiedliche Fähigkeiten schult. Eine dieser Fähigkeiten, die uns am Herzen liegt, ist die kritische Selbstreflexion. Wir wollen Sansibar nicht als Fernproblematik behandeln, sondern diese afrikanische Insel in Bezug zu unserem Leben hier setzen. Vor dem Hintergrund einer anderen Kultur gelingt uns leichter der Blick von außen auf unsere eigene und die Umgehensweisen mit bestimmten Problemen. So lautet dann auch eine der Fragen im Katalog:
 
Bi Mwanacha Haji spricht über die fehlende Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern, über ihre eigene Emanzipation und darüber, was heute besser ist als früher. Sie hat uns gefragt, wie es um die Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen, Mädchen und Jungen in Deutschland steht. Sie wollte auch wissen, wie es in der Generation unserer Mütter und Großmütter war, was sich verändert hat und wo sich heute Probleme zeigen. Wie würden Sie antworten? Wie erleben Sie die Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern oder zwischen Jungen und Mädchen Ihrem persönlichen Alltag?
 
Uns ist auch wichtig, dass die Jugendlichen ihre Erfahrungen anderen mitteilen und ein Bezug vom Gelernten zu ihrem persönlichen Umfeld hergestellt wird. So können die SchülerInnen auch zu folgender Aufgabe aufgefordert werden, der sie gern nachgehen:
 
Gibt es Personen in Ihrem Umfeld, die Bi Mwanacha Haji ähnlich sind? An wen erinnert Sie ihre Geschichte? Wählen Sie eine Person aus und vergleichen Sie beide miteinander, welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten stellen Sie fest? Sprechen Sie mit dieser Person und machen Sie Fotos, falls Sie sie persönlich kennen oder sammeln Sie Informationen über sie, z.B. Zeitungsausschnitte und Bilder, falls Sie sie nicht kennen! Stellen Sie ein Heftchen, wie das vor Ihnen liegende, über die Person her!
 
Die SchülerInnen sollen sich aber auch kreativ einbringen können. So hat jede Biografie eine andere Aufgabe, dem Thema entsprechend, das in der Biografie vertieft wurde:
 
Bi Mwanacha Haji wehrt sich gegen die Dominanz der Männer in ihrem Dorf. Tragen Sie Möglichkeiten zusammen, wie sich Frauen im ländlichen Afrika emanzipieren können! Seien Sie kreativ und stellen Sie die verschiedenen Möglichkeiten in Bild und Text auf einem Plakat dar. Reden Sie auch mit anderen Frauen darüber.
 
Besonderen Wert legen wir auch auf die differenzierte Wahrnehmung von fremden Kulturen. Deshalb fehlt beispielsweise der in vielen Materialien übliche Tagesablauf "der afrikanischen Frau", den es so unserer Meinung nach gar nicht geben kann. Spielerisch werden die SchülerInnen mit dem Alltag von Einzelpersonen vertraut gemacht und lernen dabei ganz nebenbei Interessantes über Geschichte, Geographie, Religion, Wirtschaft, Entwicklungsprojekte, Kultur, Sprache Tourismus, Politik, Musik und Literatur. Sie tauchen in eine fremde Welt ein und bemerken gleichzeitig, wie nah ihnen diese Welt auch ist. Auch in Sansibar gibt es unterschiedliche Menschen, die auf ganz verschiedenen Wegen ihren Alltag bewältigen, ihre Ziele verwirklichen, Träume haben, glücklich oder enttäuscht sind. Die TeilnehmerInnen versetzen sich in die Lage der Sansibaris. Sie schulen damit ihr Einfühlungsvermögen und sehen die Insel auch einmal aus einer anderen Perspektive. Folgende Situationen haben sich in einer Fachschule in Lübbenau spontan ergeben:
 
Unterrichtseinheit Mwarabu SuleimanDie Journalistin Mwarabu Suleiman fährt ins Dorf, um die Vorsitzende der Frauenkooperative Mwanacha Haji über ihre Arbeit zu interviewen. Sie möchte einen Artikel über die Emanzipation der Frauen auf Sansibar schreiben. Im Interview über die Arbeit der Kooperative kommen sie auch auf die Männer im Allgemeinen und auf das Verhältnis im Besonderen zwischen Männern und Frauen und auf ihre persönlichen Erfahrungen zu sprechen. Der DJ ist gerade zu Besuch im Gästehaus der Frauenkooperative, er bekommt mit, worüber die Frauen sich unterhalten. Er mischt sich mit seinen Erfahrungen ein und beschließt, den nächsten Song über dieses Thema zu machen. Gemeinsam denken sie sich einen Text für das Lied aus.
 
Rajab Issa fährt mit seinem Dalla-Dalla durch die Stadt, er ruft aus, wo es hingehen soll. Er wird von Dr. Ahmada angehalten. Der steigt ein und beide kommen ins Gespräch: "Heute sind zwei Weiße bei mir mitgefahren, das werden ja immer mehr, was die bloß hier wollen?" Dr. Ahmada (Tourismusmanager) stellt sich ihm vor und erklärt seine Sicht auf diesen Boom. Später steigt Mcha Khamis(Bauer) ein. Er macht gerade mal einen Ausflug in die Stadt und kann erzählen, dass und warum selbst in sein Dorf immer mehr Touristen kommen. Ali Haji Salehe (Mitarbeiter im Hotel) kommt dazu und spricht auch über die positiven und negativen Folgen des wachsenden Tourismus. Darüber diskutieren sie.
 
Fadhila Omar trifft ihren ehemaligen Schüler Ali Juma an seinem Fischstand. Sie will etwas kaufen, hat aber nicht genug Geld. Einer ehemaligen Lehrerin gewährt er natürlich Preisnachlass. Auch Ayoub Yahaya und Shaban Abdullah sind zufällig da. Auch sie kennen Fadhila. Sie interessiert sich dafür, was aus den Jungs von damals geworden ist. Darüber kommen sie ins Gespräch. Nachdem sie von sich erzählt haben, wollen sie natürlich auch wissen, was es Neues in der Schule gibt. Und Fadhila klagt über die Probleme, die sie sieht, aber auch, wie man es besser machen könnte.
 
Unterrichtseinheit Rollenspiel
 
Rollenspiele
Fast alle Biografien enthalten Fotos, so dass die TeilnehmerInnen sich vorstellen können, wen sie kennen gelernt haben. In einer weiteren Übung malen die TeilnehmerInnen die Sansibaris. So entsteht eine immer intensivere Bindung an die Person. Viele Fragen entwickeln sich daraus. Die SchülerInnen beschäftigen sich ganz intensiv mit dem, was sie über die Person erfahren, merken, dass sie in fünf Seiten Text eigentlich kaum etwas erfahren können und vernetzen dieses Spezialwissen mit dem, was sie aus Medien und dem Unterricht wissen. In einer weiteren Aufgabe oder am Schluss des Projekts schreiben sie einen Brief an die Sansibaris. Beim Lesen dieser Briefe wird sehr deutlich, dass sie die Person anerkennen und an ihr interessiert sind.
 
 
Aus Briefen von SchülerInnen einer 8. Klasse an die Sansibaris:
 
Hallo Samia!
Erst einmal finde ich es ziemlich gut, dass Du Dich so für Frauen und Mädchen einsetzt, zumal die Situation nicht ganz einfach für sie ist, ... Auch finde ich es gut, dass Du so ehrgeizig und vor allen Dingen so optimistisch bist in Deinen Sachen, die du tust. Du hast ja bis jetzt immer dein Ziel erreicht und ich wünsche Dir auch für die Zukunft, dass Du immer erreichst, was Du Dir vorgenommen hast. Aber ich habe auch ein paar Fragen an Dich: z.B. hast Du Dich bei Deiner Vorstellung mit keinem Wort über Eure Religion geäußert. Das finde ich sehr schade, denn ich würde gern wissen, wie Du zum Islam stehst ... Alles Gute, Frieda.
 
Auf die Frage, ob Samia Suluhu Hassan sie an irgendjemand in Deutschland erinnere, antwortet die Schülerin: Angela Merkel, weil das eine Frau ist, die Karriere in der Männerwelt gemacht hat.
 
Hallo Asha!
Ich bin Laura. In einem Projekt an meiner Schule habe ich etwas über Dich gelesen. Schade, dass Du nicht mehr über Dich und Deine Familie schreibst. Was sind deine Hobbies? Du hast auch etwas über das Problem mit der Kanalisation gesagt. Das Problem mit der zu hohen Einwohnerzahl, ist das nur vorgeschoben? Bist Du eigentlich in einer Organisation, die sich um die Umwelt kümmert? Willst Du aus Kwahani wegziehen? Welche Berufswünsche hast Du? Ich finde es echt toll, dass Du Konten für Deine Kinder einrichten willst. Liebe Grüße, Deine Laura.
 
Asha erinnert Laura an eine Mitschülerin, die sich auch für die Umwelt einsetzt.
 
Hallo Herr Shaban, ich habe Ihre Geschichte mehrmals durchgelesen und bin sehr beeindruckt. Ich finde es gut, dass Sie Ihren Jugendtraum verwirklicht haben und Seemann geworden sind .besonders bemerkenswert finde ich, dass Sie Ihr Geld so eisern gespart haben und es nicht für Alkohol und Frauen ausgegeben haben. Aus dem Text habe ich entnommen, dass Sie bereits zweimal in Deutschland waren. Das erste Mal waren Sie in der DDR. Dazu kann ich nicht so viel sagen. Doch Ihr zweiter Besuch geht mich etwas an. Ich hoffe, Sie haben durch diesen Besuch keinen schlechten Eindruck von den Deutsche, denn nicht alle Deutschen sind unfreundlich. Mit freundlichen Grüßen, Ihr Max
 
Max vergleicht den Seemann wegen seiner Charaktereigenschaften mit seinem Onkel.
 
Hallo Fatuma, Du wirst mich nicht kennen. Ich habe vor kurzem ein Interview von Dir gelesen. Leider wurden nicht alle meine Fragen beantwortet. Ich würde gern wissen, ob Sängerin dort ein verbreiteter Beruf ist oder nicht. Du musst wissen, ich selber bin einer Gesangsausbildung und liebe das Singen. Ich habe auch gehört, bei Euch versorgen die Kinder die Eltern, wenn sie nicht mehr arbeiten können. Da Du keine Kinder hast, frag ich mich, wer Dich versorgen wird ... Tschüß Sonja
 
Sonja vergleicht die berühmte Sängerin mit Tina Turner, die auch trotz ihres hohen Alters auf der Bühne steht.
 
Die Unterrichtseinheit eignet sich in allen Fächern für SchülerInnen ab der 8. Klasse im Rahmen des normalen Unterrichts, Fächer übergreifend, in Projekttagen und natürlich im Rahmen der Vorbereitung auf die Reise nach Sansibar.  
  
Schutzgebühr von 30,00 € plus Porto für eine Unterrichtseinheit
Ausleihgebühren: 10,00 € plus Porto